Gründung des Unternehmens durch Herrn Gustav Reinhard in Schwelm unter der Firmierung „Gustav Reinhard, Schwelm“. Produktionsschwerpunkt: Fertigung von Drähten
Nach dem Tode des Herrn Gustav Reinhard geht das Unternehmen an dessen Ehefrau und Tochter über.
Umfirmierung in „Rheinhard’sche Eisen- und Stahldrahtwerke“ Geschäftsführer: Herr Albert Döinghaus, Schwelm Herr Julius Mürmann, Hagen
Umfirmierung in „Eisen- und Stahldrahtwerke GmbH, Schwelm“
Das Unternehmen ging in Liquidation und wurde am 18.10.1917 aufgelöst.
Neueintragung des Unternehmens unter „Hugo Schmitz, Schwelm“ Inhaber: Fabrikant Hugo Schmitz / Prokurist: Albert Döinghaus
Herr Max Schmitz trat als persönlich haftender Gesellschaft in das Unternehmen ein.
Nach dem Tode von Max Schmitz traten Herr Dr. rer. Pol. Oscar Schmitz und Frl. Elisabeth Schmitz sowie die übrigen Geschwister an dessen Stelle.
Wurde die Drahtverbandsquote der Drahtzieherei für 250.000,-- RMark an den Drahtverband Düsseldorf verkauft.
Das gesamte in Familienbesitz befindliche Werk wurde ohne Inneneinrichtung an das Schwelmer Eisenwerk verkauft. Die Kaltwalzwerks- und Härtereieinrichtung sowie die Sägenfabrik wurden in die gemieteten Räume der früheren Firma Boecker & Kraft, Hagen, in die Sedanstr. 33 nach Hagen verlagert. Unter dem Namen „Hugo Schmitz u. C. GmbH“ wurde hier der Kaltwalz- und Härtereibetrieb sowie die Sägenfabrik weitergeführt. Nach dem Tode von Hugo Schmitz blieb Herr Dr. rer. Pol. Oscar Schmitz alleiniger Inhaber der Firma.